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Italienisches Pizza Rezept

Italienisches Pizza Rezept

Italienisches Pizza Rezept

 

Das einstige Armenbrot aus Neapel hat weltweit einen Siegeszug durch die Gastronomie gestartet und begeistert durch den Geschmack und seine Anspruchslosigkeit.

Zur Zubereitung wird zuerst ein einfacher Teig aus Mehl, Wasser, Hefe, Salz und eventuell etwas Olivenöl hergestellt, für einige Minuten gründlich durchgeknetet und nach einer Gehzeit mit den Händen dünn ausgezogen.

Eine richtige Pizza wird im Steinofen gemacht. Da Pizza bei sehr hoher Temperatur von ca. 300 °C gebacken werden soll, ist der traditionelle Pizzaofen mit Holzbefeuerung ideal!

Wenn die richtige Temperatur erreicht wird, kommt die Glut an die Seite, die Backfläche wird gesäubert und dann in drei bis vier Minuten entstehen die köstlichen "Pizzen", die natürlich den typischen Geschmack des Steinofens auf die Zunge des Genießers zaubern.

"Die Kunst ist das gleichmäßige Backen, der Grund muss gut durchgebacken sein, die Oberfläche darf nicht verbrannt sein". 

Klassisch ist die Margherita, eine Pizza, die 1889 zu Ehren von König Umberto I. und seiner Frau Margherita erstmals hergestellt wurde, patriotisch belegt mit Zutaten in den italienischen Nationalfarben Rot, Weiß und Grün: Tomaten, Mozzarella und Basilikum.

 

für 4 Portionen

 

  • 350g Weizenmehl, Type 00
  • 50g Hartweizengrieß
  • 50ml Olivenöl, extra vergine
  • 1 1/2 TL Salz
  • 15g Hefe, oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 100ml Wasser, lauwarm
  • 100ml Weizenbier oder Weissbier

 

Zubereitung Schritt 1:

Lösen Sie die Hefe in dem lauwarmen Wasser auf und warten Sie ca. 10 Minuten. Während die Hefekulturen sich aktivieren schon einmal die beiden Mehle, sowie das Salz in eine Schüssel kippen und nur leicht mit einem Löffel vermengen. Wenn das Hefe-Wassergemisch fertig ist zusammen mit dem Weizenbier ins Mehl kippen. Das Mehl soll erst einmal wie die Hefe in der Flüssigkeit ca. 10 Minuten quellen. Das sorgt hinterher für einen geschmeidigeren Teig. Das Bier wird übrigens als Ersatz für original Bierhefe verwendet, weil sich diese Zutat sehr schwer auftreiben lässt. Inzwischen sollten insgesamt 20 Minuten vergangen sein. Kippen Sie nun das Olivenöl in die Schüssel. Jetzt erst verkneten Sie alle Zutaten gute 8-10 Minuten von Hand zu einem geschmeidigen Teig. Mehl quellen lassen   Teig kneten das Mehl ausreichend quellen lassen    geschmeidiger Tag nach 15 Minuten kneten

Zubereitung Schritt 2:

Geben Sie den Teig unmittelbar nach dem Verkneten in einen etwa doppelt bis dreifach so Großen Gefrierbeutel und Verschließen Sie diesen luftdicht. Eine große Tupperschüssel mit Deckel funktioniert selbstverständlich auch. Den Teig im Gefrierbeutel in den Kühlschrank geben und für mindestens 2h - besser jedoch 6 Stunden im Kühlschrank gehen lassen. Durch die langsame Teigführung entwickelt sich ein fantastischer, leicht säuerlicher Geschmack, da durch die Hefe Zucker zu Alkohol umgewandelt wird. Keine Angst, dass der Teig schlecht wird oder versauert - Sie könnten den Teig theoretisch sogar bis zu 1 Woche in der Kühlung liegen lassen. Wenn Sie keine Zeit und es eilig haben vergessen Sie den Kühlschrank und lassen Sie den Teig 2h bei Raumtemperatur gehen. Bessere Ergebnisse erzielen Sie jedoch mit der langen Teigführung.
 
Hartweizengriess erhöht die Knusprigkeit  -  Langsame Teigführung im Kühlschrank von mindestens 6 Stunden im Kühlschrank für alkoholgärigen Geschmack
Man kann wie erwähnt anstelle des Gefrierbeutels auch eine Schüssel nehmen und Sie verschliessen. Der Gefrierbeutel hat aber den Vorteil, dass er durch das flexible Kunststoffmaterial wirklich von allen Seiten an der Teigkugel anliegt und so der Teig aufgrund der langen Lagerzeit nicht an einer Stelle leicht hart und unansehnlich wird. 

 

Zubereitung Schritt 3:

Holen Sie den den Teig ca. 2 Stunden vor dem Pizza backen aus dem Kühlschrank. Portionieren Sie jetzt schon den Teig - eine faustgroße Kugel (ca. 150g) hat sich als Menge für eine Person prima bewährt. Die Kugeln leicht von außen bemehlen um das Schwitzen beim Annehmen der Raumtemperatur zu verhindern. Am besten Sie "schleifen" die Pizzateigkugeln, so dass eine schöne Teigspannung entsteht.

Anschließend mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einen warmen Ort stellen (die wenigstens von uns werden einen Gärschrank besitzen). Während der nächsten 2 Stunden sollte sich der Teig noch einmal Vergrößern und kann dann verarbeitet werden. Ein nasses Küchentuch schützt vorm Austrocknen beim erneuten Gehen der Teigkugeln
  
Ihre Geduld wird belohnt - dies ist ein original italienischer Pizzateig mit einem unvergleichlichen Geschmack. Sie werden Pizzateig nie wieder anders machen. Wenn Sie mit dem Ausformen des Teiges beginnen nicht mit einem Nudelholz arbeiten.

Hier finden Sie den perfekten Holzbackofen und Pizza Holzofen.

Guten Appetit